Das ist unser Kollege Yannik Weinreis. Er schafft effiziente Planungsprozesse für unsere Projekte und arbeitet im Bereich der Produkterforschung und Entwicklung. Hierfür untersucht er Produkteigenschaften, betreut Versuchsreihen, und prüft diverse Aufwertungsmöglichkeiten. Schon während seines Studiums der Agrarwissenschaften (B.Sc.) und der Agrar- und Lebensmittelökonomie (M. Sc.) an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn war er ein leidenschaftlicher Insektenenthusiast und schrieb beide Abschlussarbeiten über die Verwendung von Insekten als Futter- und Lebensmittel. Sein wissenschaftlicher Hintergrund und Netzwerk helfen uns dabei, aktuelle Trends der internationalen Forschungslandschaft zu identifizieren und innovative Entwicklungsmöglichkeiten in unser Konzept der regionalen Kreislaufwirtschaft zu integrieren.

Unser Kollege Justus von Sonntag optimiert die Technik. Hier überprüft er mögliche Schnittstellen unserer Mastcontainersteuerung mit seiner für das TEMIFUGA Projekt an der Uni Leipzig mitentwickelten Steuerung für eine mögliche Krebszucht. Justus hat Verfahrenstechnik am Karlsruher Institut für Technologie studiert und kennt sich mit der Klimatechnik bestens aus. Seine Erfahrungen in der Forschung und Entwicklung sind eine riesige Unterstützung in der praktischen Umsetzung unseres innovativen Konzeptes der modularen Tierzucht. Im April ist er seit einem Jahr bei uns tätig und wenn ein in Chemie promovierter Ingenieur dabei ist, dann stimmt sie – die Chemie.

Trotz dem großen Kälteeinbruch am Wochenende geht es unseren Larven prächtig. Unsere modulare Bauweise basiert auf Schiffscontainern, welche natürlich alle unabhängig voneinander funktionieren, egal ob es draußen warm oder kalt ist. Die Temperaturen in unseren Reproduktionscontainern für unsere Fliegen und Junglarven bleiben dank der angeschlossenen Biogasanlage angenehm warm und das Gleiche gilt natürlich auch für die Temperaturen für unsere Larven in den Mastcontainern. Zum Teil herrschten Temperaturunterschiede zwischen Containertemperatur und Außentemperatur von 50C! Nur unseren Mitarbeitenden ist etwas kalt diese Woche – dagegen hilft nur, in Bewegung zu bleiben! Wie sagte einst unser Praktikant Jörn? „Arbeit ist die beste Jacke“. In diesem Sinne: egal ob Sahara Wind oder Arktische Kälte – wir lassen uns nicht unterkriegen.


Von dem ersten Schiffscontainer in der Produktion bis zur vollständigen Produktionsanlage und vom Fundament zum fertigen Bürokomplex. Es ist unglaublich viel passiert bei uns und dass trotz der globalen Pandemie. Möglich war all das nur durch den Schweiß, das Engagement und den Ehrgeiz von unserem Team und all unseren Partnern. Ein großes Dankeschön an euch alle! Mit großer Zuversicht starten wir nun in das neue Jahr und halten unseren Kurs zielstrebig weiter. We made it!

Wir von madebymade wünschen euch angenehme Feiertage und einen guten Start in das nächste Jahr. Ein außergewöhnliches Jahr, welches uns auf vielen Ebenen gefordert hat, liegt hinter uns. Wir haben Lösungen gefunden, Pläne realisiert und sind gewachsen – als Team und als Firma. Das alles hätten wir ohne Unterstützung nicht geschafft, dafür möchten wir uns bei euch bedanken.
Diese kleine Postkarte ist von Buchkinder Leipzig e.V..Von hier stammt ebenfalls unsere Weihnachtskarte; wir haben besonders auf Regionalität geachtet. In dieser Buch-und Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche überlegen, diskutieren, setzen und drucken sie seit 2001, um ihre Geschichten umzusetzen. Dabei sind ihnen keine Grenzen gesetzt. Die bunten und besonderen Produkte ihrer Phantasie in Büchern, auf Postkarten, oder Kalendern findet ihr in ihrem Online Shop.

Hier tummeln sich unsere schwarzen Soldatenfliegen im Modul Reproduktion. Wie ihr seht, fühlen wir uns pudelwohl inmitten der Fliegen. Berührungsängste haben nur Besuchende, welche zum allerersten Mal bei uns sind. In diesem Modul legen sie die Eier ab, aus denen später Larven schlüpfen und ist aus diesem Grund von riesiger Bedeutung, da es unsere Menge an Larven und somit an Proteinmehl bestimmt. Der gesamte Output unserer Anlage ist somit von diesem Modul bestimmt. Aktuell verwenden wir noch einige Mengen für die Reproduktion, jedoch ist es zukünftig geplant nur einen geringen Teil von 5% hier einfließen zu lassen. Dieser Prozentsatz reicht aus, um unsere Produktionsmengen auf dem gleichbleibend hohem Niveau zu erreichen.

Wir sind Landessieger vom KfW Wettbewerb Gründen 2020! Vielen Dank dafür an die Förderbank KfW. Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Seit 1948 setzt sie sich dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Beim KfW Wettbewerb wurden über 500 Unternehmen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und ihrer Übernahme gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung bewertet. Unter diesen Kriterien ausgewählt zu sein, freut uns besonders. Damit wir auch den Publikumspreis für uns entscheiden können, stimm hier für uns ab.

Das Herz unserer Anlage: die Technik. Zu sehen ist die Entwicklung von Anfang diesen Jahres bis jetzt. Wie ihr seht, wurde dieser Raum gefüllt mit allerhand, von Kabeln, Rohren bis hin zum Highlight, der Kaffeemaschine. Im Vergleich zur Gesamtgröße der Anlage von 2500m2 ist dieser Bereich überschaubar und doch bildet er das Zentrum. Unsere zukünftigen Anlagen sind überaus flexibel: wir können sie individuell anpassen, je nach Wunsch und Standort mit geringer Automatisierungsstufe mit höherem Arbeitskräftebedarf bis zu hoher Automatisierungsstufe mit geringem Arbeitskräftebedarf.

Diese Woche wurde uns ein elementares End-Teil unserer Produktion geliefert. Dies wurde im Teil der Halle positioniert, in dem die Verarbeitung, die letzten Schritte in der Produktion zur Herstellung des Proteinmehls, steht. Um unsere Anlage noch in diesem Jahr fertig zu stellen, müssen die einzelnen Module nun nur noch miteinander verbunden werden. Diese Maschine wurde, wie die meisten unserer Einzelteile, in enger Kooperation mit unseren Zulieferern und auf der Idee von beiden Geschäftsführern, Kai Hempel und Jonas Finck, nur für madebymade hergestellt. Durch die perfekte Größe eines Schiffscontainers ist auch dieses Teil wie immer skalierbar und passt genau in unser Konzept. Hier werden zukünftig mehrere tausend Kilo an Larven verarbeitet. Was könnte das sein?

Ein angenehm nussiger Geruch führte das gesamte Team zu unserer Ölpresse um unser Endprodukt zu bestaunen und beschnuppern. Es entsteht bei der Pressung der getrockneten Larven unserer schwarzen Soldatenfliegen. Durch diesen letzten Schritt der Produktion wird das Verhältnis von Protein zu Fett gesteigert; das Proteinmehl hat nur noch einen Restfettgehalt von unter 8% und einen Proteingehalt von über 40%. Es enthält essentielle Aminosäuren und kann vielseitig in der Futtermittelindustrie eingesetzt werden.