Wir benutzen in unsere Insektenzucht die schwarze Soldatenfliege. Sie eignet sich ausgezeichnet für die industrielle Zucht durch ihre besonderen Eigenschaften. Alles, was sie brauchen, ist eine für sie angenehme Umgebung. Das bedeutet vor allem die richtige Temperatur- und Lichtverhältnisse. Außerdem brauchen sie kein Futter, Wasser reicht vollkommen aus. Die Larven der schwarzen Soldatenfliege sind außerdem dazu in der Lage, organische Reststoffe zu verwerten. Dadurch, dass sie also in ihrer Futterauswahl eine riesige Menge an verschiedenem Input verwerten können, ist sie für die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft perfekt geeignet. Dadurch zeichnet sich diese Insektenart aus. Wir sind ihre größten Fans!

Wir freuen uns, bei der diesjährigen Europäischen Woche der Regionen und Städte dabei zu sein. Diesen Donnerstag, den 15. Oktober, hält unsere Kollegin Charlott einen Vortrag über uns mit besonderem Fokus auf unserem Konzept der Kreislaufwirtschaft. Dieser Online Austausch mit weiteren europäischen Projekten dient der Förderung der lokalen Bioökonomie und dem Austausch von Erfahrungen. Mit dabei sind Charlotte Jacobsen von der Technischen Universität in Dänemark, die über ihr Forschungsprojekt zur Vermeidung von Abfall in der Aquakultur forscht (https://www.waseabi.eu/) sowie Patricia Sanchez. Sie berichtet über das Projekt Blue Islands, welches Müllansammlung im Meer vermeiden will (https://blueislands.interreg-med.eu/). Wir freuen uns über weiteren Austausch und Möglichkeiten!

Wir ziehen durch: modular ist bei uns nicht nur der Aufbau unserer Anlage, sondern auch unsere Büroräume. Genauso starteten unsere Geschäftsführer Kai Hempel und Dr. Jonas Finck, in einem Container dieser Bauart als ihr erstes Büro. Also passte das Gründerteam in einen Container und heute haben wir bereits acht. In dieser Woche kamen sie an und wurden mit einem Kran platziert. Nicht nur unsere Anlage ist mitten in der Skalierung, sondern auch unser Team: bis heute sind wir bereits mehr als zehn Insektenenthusiast*innen. Für ein stetig wachsendes Team wird natürlich auch mehr Platz benötigt. Wir freuen uns auf den Umzug in den nächsten Tagen!

Alle zusammen! Hier haben wir den Boden auf der Fläche unserer alten Pilotanlage zusammen gestrichen. Die dafür verwendete Farbe trocknet so schnell, dass es hier vereinte Kräfte sowohl des Produktions- als auch des Büroteams benötigt. Hier wird zukünftig unser Modul zur Verarbeitung der Larven platziert werden. Verrückt, wie auf diese Fläche die gesamte Pilotanlage gepasst hat und es nun ein kleiner Teil unserer großen Anlage wird. Wie man sieht, läuft die Skalierung auf Hochtouren mit vereinten Kräften! Die Verarbeitung ist einer der letzten Schritt in unserer Produktion, in welchem die Endprodukte entstehen. Aus unseren Larven entstehen Proteinmehl sowie Fette. Die Larven können auch getrocknet oder auch lebend genutzt werden.

Valerie von Farmitoo interviewte Kai via Telefon für diesen Artikel. Farmitoo berichtet über Neuigkeiten aus dem Agrarsektor, wie Firmen, die innovative Lösungen anbieten wie wir. Im Artikel werden unsere Ziele, all unsere Produkte, was genau wir machen und wie wir das umsetzen, besprochen. Zu lesen gibt es den Artikel hier. Vielen Dank dafür!

Nichts zu sehen: hier stand bis vor kurzem unsere Pilotanlage auf einer Fläche von 400m². Sie ist nun komplett integriert in unsere große Anlage. Auf diesen 400m² bauten, erfanden und verbesserten unsere Geschäftsführer Kai Hempel und Dr. Jonas Finck in den letzten zwei Jahren kontinuierlich das Konzept von madebymade. Unsere ersten Investoren aus Leipzig die Golzern Holding GmbH mit der Geschäftsführerin Gwendolyn Schröter ermöglichte dies durch die Finanzierung der Pre-Seed-Phase. Wir sind sehr dankbar für ihre Unterstützung, die uns nicht nur den Bau unserer Pilotanlage und somit die gesamte Umsetzung unserer modularen Idee ermöglichte sondern uns auch heute mit Rat und Tat zur Seite steht. Das ganze Team von madebymade sagt: DANKE!

In unserem Modul Reproduktion geht es voran: der erste Container ist hier bereits bewohnt. Nach und nach werden auch die weiteren Container so bearbeitet, dass sich dort unsere Fliegen wohl fühlen. In diesem Modul ist eine bestimmte Temperatur sehr wichtig, damit eine angenehme Umgebung für die schwarzen Soldatenfliegen entsteht, die ursprünglich aus eher tropischen Gebieten kommen. Der Bau unserer Anlage ist eine Skalierung, bei der unsere kleinere Pilotanlage mit integriert wird. Um unsere Anlage zu skalieren, müssen sich also auch unsere Fliegen vervielfachen.

Interessiert dich, wie die Arbeit bei uns aussieht? Was madebymade als Arbeitgeber ausmacht und was wir von Bewerber*innen erwarten, liest du in folgendem Interview der Universität Leipzig mit unserer Mitarbeiterin Charly. Ende letzten Jahres fing sie als Werkstudentin bei uns an und ist heute Assistentin der Geschäftsführung. Als rasch aufstrebendes Unternehmen werden wir in Zukunft wieder tatkräftige Unterstützung wie diese brauchen. Für die Betreuung von Abschlussarbeiten sind wir stets offen sowie Stellen als Praktikant*innen ab November diesen Jahres. Schau für aktuelle Informationen hierfür auf unsere Job Seite nach.

Der Bau unserer modularen Anlage ist überaus komplex: jedes unserer Module hat eine unterschiedliche Anzahl an benötigten Containern. Auch innerhalb eines Moduls kann es vorkommen, dass die Container unterschiedliche Anforderungen haben. Auf diesem Bild ist einer unserer Reproduktionscontainer zu sehen, bei dem der Innenbereich bearbeitet wird. Da viele unsere Prozesse komplett neu entwickelt wurden kommt es immer wieder vor, dass es keine passenden Firmen für die Umsetzung gibt. Hier sind wir immer wieder dankbar für unsere flexiblen und handwerklich sehr begabten Mitarbeiter.

Unser erstes gemeinsames Teamfoto! madebymade zieht nicht nur Menschen aus der Region an, wie zum Beispiel Marina, die mit dem Fahrrad anreist. Auch Menschen von weit her nehmen den Weg auf sich, wie Jan, der vom Bodensee hergezogen ist. Unser Team zeichnet sich dadurch aus, dass jede*r Mitarbeitende davon motiviert ist, durch seinen oder ihren Beitrag die Welt ein Stück zu verbessern. Wir alle wollen an etwas großem mitwirken und arbeiten gemeinsam an der Umsetzung unserer modularen Insektenzuchtanlage.